8 Januar 2020

„Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde

Es gibt immer wieder Bücher, die bleiben einem nachhaltig in Erinnerung. Meistens wegen der packenden oder beeindruckenden Geschichte, die sie erzählen oder auch wegen dem besonderen Moment im Leben, in dem man sie gelesen hat. Neuerdings wird mir aber ein Buch sozusagen physisch in unvergesslicher Erinnerung bleiben, weil ich es über die Neujahrstage 2020 gelesen und mir dabei eine wirklich schmerzhafte Nackenstarre geholt habe.
20 Dezember 2019

Amüsantes erzähltechnisches Patchwork: Thomas Heimgartners Nekrovelle „Kaiser ruft nach“

Wegen des Covers (siehe unten), das abgesehen vom ungewöhnlichen Titel in Bezug auf Bild und Grafik doch recht unscheinbar daherkommt, hätte ich das kleine Buch von Thomas Heimgartner „Kaiser ruft nach“, erschienen bei der Edition pudelundpinscher, bestimmt nicht gekauft! Auch nicht wegen des Klappentextes, den ich zum Glück nur quergelesen habe, sodass ich nicht schon vor der Lektüre eines Spannungselementes beraubt wurde.
23 November 2019

Wenn Freiheit ein Fremdwort ist

Dieser vor kurzem bei Braumüller erschienene Roman der bulgarisch-schweizerischen Autorin Evelina Jecker Lambreva lässt einen nicht kalt. Er zeigt sehr eindringlich und äusserst anschaulich, wie die Verhältnisse im Bulgarien der achtziger Jahre und um die Wende herum waren, dass Freiheit in jeder Hinsicht ein Fremdwort, dass die Misere im Volk gross war.
28 Mai 2019

Die bestechende Schilderung ambivalenter Muttergefühle

Der Roman hat einen spannenden Aufbau, der mich gleich faszinierte und das Buch fast in einem Zug hat lesen lassen. Für mich persönlich ein Qualitätsbeweis, denn nur Bücher, die ich atemlos verschlinge, bleiben mir nachhaltig in Erinnerung!