17 August 2021

Vom Frieden verwöhnt

Neulich radelte ich mal wieder beim schönsten Sonnenschein durch die idyllische Genfer Landschaft nah der französischen Grenze. Eigentlich vor meiner Haustüre! Denn es sind nur wenige Velominuten von unserem Haus in Frankreich bis in die Schweiz. Ich liebe diese Velofahrten schon seit mehr als zwanzig Jahren nun, seit wir unser Kleinod, ein bescheidenes Haus mit Garten, erbaut 1957, hier im Ausland gefunden haben. Velofahren ist pures Glück für mich! Wie oft denke ich mir auf meinem Stahlesel Szenen in meinen Romanen aus oder mache mir im Kopf Notizen für meine Blogtexte. So auch für den heutigen.
6 August 2021

Sackgasse der Zukunft

Bei der «Impasse de l’avenir» komme ich seit einiger Zeit jeden Morgen vorbei, wenn ich mit meinem betagten Schwiegervater unterwegs bin. Auf Deutsch heisst das wörtlich «Sackgasse der Zukunft», aber es handelt sich dabei um eine kleine Sackgasse im Quartier in der Nähe bei uns, hier in Frankreich, wo die Strasse «Rue de l’avenir» heisst, Strasse der Zukunft also. Früher ging ich nie in dieses Quartier, obwohl es fast an unseren Garten angrenzt, denn es ist sehr verwirrend angeordnet, wie ein Labyrinth kommt es einem vor.
23 Juni 2020

Glocken für D.

Weil ein Léman Express morgens um sieben Uhr in Annemasse ohne Vorankündigung ausgefallen war, schaffte ich es an jenem Samstag Mitte Februar nur ganz knapp zur Abschiedsfeier für meine Freundin D. in einem ländlichen Ort bei Bern.
6 November 2019

Erinnerung an meine Grossmutter

Den folgenden Text schrieb ich 2007 auf Englisch, ein halbes Jahr nach dem Tod meiner Luzerner Grossmutter (1921 - 2006). Damals bereitete ich mich als Gasthörerin in einem Englisch-Literatur-Seminar der Universität Genf auf mein Proficiency-Diplom und auf meine Aufnahmeprüfung an der ETI (Übersetzer- und Dolmetscherschule an der Universität Genf) vor.