10 März 2025

Meine Mutter, die Hexe und ich

Für alle, die (noch) keine Stimme haben, lautet die Widmung, die die Autorin der Erzählung voranstellt. Eigentlich weiss ich zuerst gar nicht, was ich nach der Lektüre dieses schmalen, aber eindrücklichen Buchs, das ich in einem Zug gelesen habe, sagen soll. Ich bin einfach nur erschüttert über diese Kindheit und diese Jugend! Die Schweizer Autorin meiner eigenen Generation, die nur wenige Jahre älter ist als ich, und die bereits andere Bücher unter ihrem Geburtsnamen veröffentlich hat, publiziert diese autobiographische Erzählung unter dem Pseudonym Assuntina Spina. "Spina" heisst Rückgrat! Und Rückgrat braucht es, um an so einer Kindheit nicht zu zerbrechen und sein Leben zu meistern!
7 Februar 2025

Sehr persönlich und anregend

Es ist eine sehr originelle Erfahrung, die die Autorin in diesem neuen Buch beschreibt. 2024 verbrachte sie im Rahmen des 2009 aufgegleisten Projektes «Turmeremit» der Diözese Linz, nach zweijähriger Wartezeit und eingehender Vorbereitung, eine Woche der Einkehr und der Ruhe im Turmzimmer des Mariendoms.
13 November 2024

Gedanken zum Buch «Fragen hätte ich noch. Geschichten von unseren Grosseltern»

Je mehr wir uns mit einem Text identifizieren können, desto mehr fühlen wir uns angesprochen, bewegt er uns und erinnern wir uns an ihn. Genauso geht es mir, und offenbar auch vielen anderen Leserinnen und Lesern mit dem von Wolfram Schneider-Lastin kürzlich im Rotpunktverlag herausgegebenen Buch Fragen hätte ich noch, das auf Anhieb zum Bestseller wurde! Dreissig Enkelinnen und Enkel aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erzählen darin ihre eigenen, oftmals berührenden Erinnerungen an ihre Grosseltern.
10 Dezember 2021

Witzig und mit viel Lokalkolorit gespickt!

Krimis gehören nicht zu meinem bevorzugten Genre, weder in Buchform noch in Filmen. Vor nicht allzu langer Zeit las ich aber «Venner», 2019 beim Schweizer Verlag driftwood erschienen, den ersten Krimi, den die Autorin Franziska Hidber und der Autor Christian Ruch aus einer spontanen Idee heraus zusammen schrieben und 2020 auch noch in einem Hörbuch vertonten. Da mir Interkulturelles aller Art schon immer gefiel, war ich natürlich gespannt, wie die beiden Autoren die Schweiz und Norwegen über Personen, Handlungen und Schauplätze miteinander verbinden würden.