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Erdbeerzeit

Inhalt

Schweiz, September 2002.
Angela, eine junge Frau Ende Zwanzig, führt eine unglückliche Ehe mit Benno, seinen zwei Töchtern aus erster Ehe und ihren gemeinsamen Zwillingen. Die ständigen Demütigungen, denen sie durch Benno ausgesetzt ist, und ein nie verarbeitetes Trauma aus ihrer Jugendzeit, bringen sie zur völligen Verzweiflung. Vor allem wegen ihres grossen Übergewichts hat sie kein Selbstwertgefühl und tut sich seit Jahren schwer mit ihrem Körper, bis sie sich eines Tages dazu entschliesst, ihr Leben in die Hände zu nehmen und sich in einem Altersheim für eine Stelle zu bewerben.
In diesem spannenden Roman geht es um die Diskriminierung von Übergewichtigen, die Fixierung auf Äusserlichkeiten in unserer Gesellschaft und über eine Frau, die keine neue Diät, sondern sich selbst findet!

Erdbeerzeit ist ein lesenswertes und humorvolles Buch, trotz der Ernsthaftigkeit, die dem Buch zu Grunde liegt.

Rosmarie Bernasconi, Buchtipp Buchhandlung Einfach Lesen Bern, Dezember 2017

Einfühlsam beschreibt die Autorin den Leidensweg einer jungen Frau, deren Übergewicht lange Zeit Grund für Demütigungen, Diskriminierung und Schikane war. Ein Buch, das Mut macht Schönheitsideale in Frage zu stellen.

Buchempfehlung Literaturpower, Juni 2018

Siouda gelingt es, die Szenen äusserst bildhaft zu beschreiben. Man spürt ihr Engagement gegen Diskriminierung und das Mitgefühl mit Menschen, die auf- oder abfallen in der Wahrnehmung der Menschen.

Lovey Wymann, Die Botschaft, 30. Juni 2018

Mit den Mitteln der Belletristik nähert sich die Autorin einem Thema von gesellschaftlicher Brisanz an: der Ausgrenzung von Menschen, die nicht einer «Norm» zu entsprechen scheinen.

Heinrich von Grüningen, Magazin schweizerische Adipositas-Stiftung, Januar 2018
5 based on 1 reviews

2 Comments

  1. Daniela Yildiz sagt:

    Angela aus dem Buch «Erdbeerzeit» hat mich auf meiner Reise nach Istanbul begleitet, im Flugzeug, im Café, im Hotel… Der Anfang des Buches war mir etwas zu trübselig. Zum Glück legte ich es nicht zu Seite, sondern las weiter, erfuhr, wie sich diese Mutter aufraffte, um wieder teilhaben zu können am aktiven Leben. Das Buch beschreibt es schön: Es sind die kleinen, angenehmen Dinge im Leben, an denen wir uns festklammern. Sie helfen uns, die grossen und kleinen Dramen des Alltags zu überwinden und positiv in die Zukunft zu blicken. Die Zwischentöne, die leicht überhörbaren Nuancen sind es, die im Buch wichtig sind. Ich habe darauf geachtet, sie nicht zu überlesen. Zum Glück bin ich eine langsame Leserin, so entgingen mir auch die kleinsten Anspielungen, Andeutungen und Zweideutigkeiten nicht.

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